Mit rund 180 Besucher ist die Herbstausgabe des Infoanlasses «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» am 28. Oktober 2026 im Technopark Winterthur vollständig ausgebucht gewesen. Die grosse Nachfrage hat einmal mehr gezeigt, wie aktuell die Themen energetische Gebäudesanierung und Heizungsersatz für Eigentümer in der Region Winterthur sind. Organisiert wurde der Anlass gemeinsam vom Verein energie bewegt winterthur, Stadtwerk Winterthur und dem Technopark Winterthur. Im Zentrum standen der persönliche Austausch mit regionalen Fachunternehmen, informative Fachreferate sowie eine abschliessende Podiumsdiskussion, die verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen und Chancen bei Sanierungsprojekten zusammengeführt hat.
Fachausstellung: PersönlicheBeratung und konkrete Lösungen
Bereits ab 16:00 Uhr haben zahlreiche Besucher die Gelegenheit genutzt, sich an der Fachausstellung im Technopark Winterthur über moderne Heizsysteme, energetische Sanierungsmassnahmen und innovative Technologien zu informieren. Die ausstellenden ebw-Mitglieder präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen und standen den Interessierten für individuelle Fragen zur Verfügung.
Ein breites Spektrum an Lösungen boten die Unternehmen aus dem Bereich Heizungs- und Gebäudetechnik. Arbatherm, Kobelt Energie und Jaeggi Gmünder Energietechnik AG informierten über moderne Heizsysteme und energieeffiziente Gebäudetechnik. Heusser Feuer & Keramik AG ergänzte das Angebot mit Holzfeuerungen und Speicheröfen, während ENI BOHR GmbH Einblicke in die Nutzung von Erdwärme durch Erdsondenbohrungen ermöglichte. Mit nullpunkt war zudem ein Unternehmen vertreten, das mit seiner Eisspeicher-Wärmepumpentechnologie einen innovativen Ansatz für den Heizungsersatz präsentierte.
Auch die energetische Gebäudesanierung war prominent vertreten. Die Erwin Peter Holzbau AG und die Kurz Renovations AG zeigten Möglichkeiten für umfassende und gezielte Sanierungsmassnahmen auf. Ergänzt wurde das Angebot durch die Konrad Keller AG mit ihrer Expertise in der Holzverarbeitung und nachhaltigen Holzprodukten sowie Bäschlin Consulting, die Beratungsleistungen rund um Sanierungsvorhaben einbrachte.
Im Bereich Solarenergie und Eigenversorgung präsentierten die Senero AG und die engitec AG ihre Lösungen für Photovoltaikanlagen, Energiespeicherung und Energieoptimierung. Auch die Energiewendegenossenschaft Region Winterthur, die Genossenschaft Wintisolar und die Energie Genossenschaft Schweiz informierten über die Planung und Umsetzung von Solaranlagen sowie genossenschaftliche Ansätze zur Förderung erneuerbarer Energien.
Mit MYBLUEPLANET war zudem eine Organisation vertreten, die sich für Klimaschutz und nachhaltiges Handeln engagiert.
Die zahlreichen Gespräche und Begegnungen haben deutlich gemacht, wie wichtig der persönliche Kontakt zwischen Eigentümer und Fachleuten für die Planung und Umsetzung von Sanierungsprojekten ist.
Ausgebuchter Infoanlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussion
29.10.2026 - Der Infoanlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» hat am Mittwoch, 28. Oktober 2026, erneut grosses Interesse geweckt. Rund 180 Besucher haben sich im ausgebuchten Technopark Winterthur über aktuelle Entwicklungen, konkrete Sanierungsmöglichkeiten und Finanzierungsfragen informiert. Neben einer vielseitigen Fachausstellung und praxisnahen Referaten hat eine abschliessende Podiumsdiskussion den Anlass abgerundet und unterschiedliche Perspektiven auf die Herausforderungen bei Sanierungsprojekten eröffnet.
Stadträtliche Eröffnung und informative Fachreferate
Nach der Fachausstellung eröffnete Stadträtin Martina Blum, Vorsteherin des Departements Technische Betriebe der Stadt Winterthur, den offiziellen Vortragsteil. Mit ihrer Teilnahme unterstrich sie die Bedeutung der energetischen Gebäudesanierung und des Heizungsersatzes für die zukünftige Energieversorgung der Stadt Winterthur.
Anschliessend boten mehrere Fachreferate einen vertieften Einblick in die aktuellen Entwicklungen und konkreten Handlungsmöglichkeiten für Eigentümer.
Oliver Mathys und Bernard Dubochet von Stadtwerk Winterthur beleuchteten die verschiedenen Aspekte der städtischen Energieversorgung und Energieberatung. Im Fokus standen die Entwicklung der Wärmeversorgung in Winterthur, bestehende Beratungsangebote sowie die verfügbaren Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungen und den Heizungsersatz.
Thomas Giezendanner, Filialleiter Region Winterthur der Zürcher Kantonalbank, widmete sich der finanziellen Seite von Sanierungsprojekten. Er zeigte auf, welche Überlegungen bei der Finanzierung eine Rolle spielen und weshalb eine frühzeitige finanzielle Planung für Eigentümer entscheidend ist.
Einen besonders praxisnahen Einblick gewährte anschliessend Claudio Privitera, Geschäftsführer der Kurz Renovations AG. Er beleuchtete die konkreten Herausforderungen bei der Umsetzung von Gebäudesanierungen und zeigte auf, worauf Eigentümer bei der Planung und Koordination verschiedener Sanierungsmassnahmen achten sollten.
Die Referate vermittelten damit einen umfassenden Überblick über die technischen, finanziellen und organisatorischen Aspekte einer Gebäudesanierung und boten den Besucher wertvolle Orientierung für ihre eigenen Vorhaben.
Podiumsdiskussion: Von der Planung zur Umsetzung
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Herbstausgabe war die abschliessende Podiumsdiskussion unter dem Titel «Der Weg zur Umsetzung». Vier Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen diskutierten darüber, vor welchen Herausforderungen Eigentümer bei Sanierungsprojekten stehen und wie sich diese erfolgreich bewältigen lassen.
Mit dabei waren Claudio Privitera, Geschäftsführer der Kurz Renovations AG, der die praktische Umsetzung von Sanierungsprojekten beleuchtete, sowie Thomas Giezendanner, Filialleiter Region Winterthur der Zürcher Kantonalbank, der die Finanzierungsperspektive einbrachte. Matthias Baumberger, Präsident des HEV Winterthur, vertrat die Anliegen der Hauseigentümer, während Martin Emmenegger, Direktor von Stadtwerk Winterthur, die Sicht des Energieversorgers und der öffentlichen Hand ergänzte.
Eine zentrale Erkenntnis der Diskussion war, dass Eigentümer mit den Herausforderungen einer Gebäudesanierung nicht alleine dastehen. Zahlreiche Beratungsstellen, Fachunternehmen und Finanzierungspartner bieten Unterstützung und unterschiedliche Möglichkeiten, ein Sanierungsprojekt anzugehen. Entscheidend sei vor allem, frühzeitig den Austausch mit den richtigen Ansprechpersonen zu suchen. Wie Claudio Privitera betonte, sei es für den Einstieg in die Sanierungsplanung weder zu früh noch zu spät.
Einigkeit herrschte unter den vier Podiumsteilnehmern insbesondere darüber, dass eine erfolgreiche Gebäudesanierung vom Zusammenspiel aller Beteiligten lebt. Die Zusammenarbeit zwischen städtischen Stellen, Fachunternehmen, Banken und den Eigentümer selbst bildet die Grundlage, um Herausforderungen gemeinsam zu meistern und passende Lösungen zu finden. Damit vermittelte die Diskussion vor allem eine ermutigende Botschaft: Der erste Schritt muss nicht alleine erfolgen, und Möglichkeiten, ein Sanierungsvorhaben anzupacken, gibt es viele.
Ein erfolgreicher Herbstanlass
Die vollständig ausgebuchte Veranstaltung und das grosse Interesse an den Beratungsangeboten haben erneut den hohen Informationsbedarf rund um Gebäudesanierung und Heizungsersatz in Winterthur bestätigt. Besonders die Kombination aus Fachausstellung, informativen Referaten und der abschliessenden Podiumsdiskussion hat den Besucher die Möglichkeit geboten, sich umfassend zu informieren und wertvolle Kontakte für eigene Sanierungsvorhaben zu knüpfen.
Ein herzlicher Dank gilt allen ausstellenden ebw-Mitgliedern, den Referent und Podiumsteilnehmern sowie den beteiligten Partnerorganisationen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben.
Mit der erfolgreichen Herbstausgabe hat der Infoanlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» seine Bedeutung als wichtige Informations- und Austauschplattform für Eigentümer und Fachunternehmen in der Region Winterthur erneut unterstrichen.










